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rolf40
Lebt im Forum
 
Germany
176 Posts |
Erstellt am - 14/04/2008 : 17:44:13
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Email von Lothar Gassmann
Liebe Geschwister, heute erreichte mich eine ganz andere Kritik am bald beginnenden Christival in Bremen als die bisher erfolgte Kritik von Seiten der Grünen. Ich möchte sie Euch nicht vorenthalten und bitte Euch um eine etwaige kurze Meinungsäußerung, was Ihr davon haltet.
- Das erste ist eine Mail von Br. Gottfried Meskemper aus Bremen. - Das zweite ist ein Auszug aus dem Buch DER FREMDE AGENT. FREIMAUREREI, VATIKAN UND DIE EVANGELIKALEN (158 Seiten, 7,90 Euro) von Br. Erich Brüning (bei mir ist noch ein Restbestand dieses Buchs erhältlich). Schalom, Euer Lothar Gassmann Email: LOGASS1@t-online.de Homepage: www.L-Gassmann
Muss ich nicht das halten und reden, was mir der HERR in den Mund gibt? 4.Mose 23,12 Jesus sprach: Ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen. Lukas 6,27
Liebe Brüder!
Heute informierte mich ein Bruder über Merkwürdigkeiten der Christivival-Werbung im Internet. Die Startseite zeigt ein Kopfbild mit Jugendlichen, die mit erhobenen Händen klatschen. Links ist das eigentliche Logo mit stilisierten Kopf und erhobenen Armen und dem Schriftzug: "christival Jesus bewegt Bremen 2008" zu sehen. Nun ist jemandem beim Kopieren des Kopfbildes in die Bilddatei aufgefallen, dass das Logo mit dem Schriftzug nicht mehr erscheint, sondern eine darunter liegende Zeichnung, die 2 Personen als "Strichmännchen" zeigt, zwischen denen ein Zirkel sichtbar ist. Der untere Teil ist mit weißer Farbe verwischt. Der Zirkel ist eines der Insignien der Freimaurer (Zirkel, Senkblei, Winkel).
Soll diese "Hintergrundzeichnung" eine Kennung für Insider sein? Befürworter von Christival werden gewiss gleich kontern, dass die Kritiker hier "weiße Mäuse" sehen. Es ist nur völlig unverständlich, warum unter dem Logo eine Zeichnung versteckt ist, die zwei Männer und einen Zirkel zeigt, auch wenn beide Personen an einem imaginären Mittelstrich gespiegelt zu sein scheinen. Die Männer tragen Zylinder mit Sehschlitzen, das soll bedeuten???
Meine Unterstellung ist, dass hier die Insider Signale austauschen.
Aber das ist nicht alles. Unter dem Stichwort "Neue und größere Seminare" taucht von Zeit zu Zeit ein Kopfbild mit einem Guitarristen auf. Wird diese Kopfbild als PDF-Datei gespeichert, entfällt wiederum das Christival-Logo und dahinter wird eine ominöse Darstellung sichtbar, die zwei stilisierte Köpfe oder Masken zu zeigen scheint. Der obere Kopf sieht aus, als ob er zwei Oberschenkelknochen in Händen hält, was sehr an die Freimaurerloge "Skull and bones" erinnert, in der u.a. George W. Bush Mitglied sein soll. Darunter ist noch ein stilisierter Kopf oder Maske dargestellt. Die fratzenhaft wirkenden Darstellungen sind absolut abstoßend, und man fragt sich, ob nicht schon ohne weitergehende Bedeutung solche Schmierei in einer evangelikalen Werbung vorkommen darf.
Jedenfalls wird die Veranstaltung immer dubioser. Die hingekritzelte Unterschrift lautet - oder soll wohl heißen - Jesus bewegt. Wer lässt sich solchen Schwachsinn einfallen und aus welchem Grund?
Mit brüderlichem Gruß Gottfried Meskemper
6.) Christival-Kongress 2002 in Kassel
Der folgende Abschnitt ist der Anmelde-Zeitschrift für den Christival-Kongreß Kassel 2002/Nr.2 vom März 2002 entnommen. Der Boulevardstil der Zeitschrift und die teilweise blasphemischen Texte lassen mit Blick auf die Kreuzesbotschaft den Wunsch aufkommen, mit den Veranstaltern dringend über einige Schrifttexte zu reflektieren. Wir blättern die Zeitschrift im Einzelnen durch:
Seite 3: Bereits in den ersten Zeilen bekennt sich der Haupverantwortliche des Christival-Pro-gramms Kassel 2002, Roland Werner, zu einem totalen Ökumenismus mit den Worten:
„So etwas gibt es nicht alle Tage ... Ein Kongress junger Christen, bei denen die Gemeindegrenzen keine Rolle spielen: Freikirchler jeder Schattierung, evangelische Landeskirchler, Katholiken und Jesus-Leute(??),Orthodoxe und solche die noch gar nichts sind, sind eingeladen, zusammen Jesus neu zu entdecken.“ (Fettdr.E.B.)
Solche Worte erinnern an das große ökumenische Ereignis, das Gebetstreffen in Assisi 1986, freilich mit dem Unterschied, dass hier die heidnischen Religionen fehlen. Und dennoch lässt die "Weite" Werners keine Wünsche offen. Mit seiner „ökumenischen Geste“ schüttelte R. Werner nicht nur Papst Johannes Paul II. förmlich die Hand, sondern damit auch zugleich dem fremden Agenten.
Übrigens, was ist das für ein „Jesus“ der hier „entdeckt“ werden soll? Als Bibelkenner habe ich bei diesem Vokabular wahrlich etwas Not, wenn von „Fünf Tagen geballter Ladung: Bibelfeste, Seminare, Festival...“ usw. gesprochen wird oder wenn R. Werner abschließend erklärt:
„Auf jeden Fall: Christival 2002 ist deine Chance, wenn du mehr von Jesus entdecken willst.“
Glaubt man, hier den „biblischen Jesus“ entdecken zu können?
Auf Seite 4 stellt Uta Kupfer die etwas dubiose Frage:
„Was haben ein paar Turnschuhe, eine Christbaumkugel und die Bibel gemeinsam? - Sie öffnen den Blick und die Ohren - symbolisch, versteht sich - dafür, wie man Gottes Stimme hören kann.“ - (Wahrlich ein "geistreicher" Vergleich!)
Die nächste Überschrift lautet:
„Die Wasserspülung tönte dramatisch.“
„Es war bei einem Gebetsabend in Siegen. Überraschend wurden Toilettenrollen unter die anwesenden Jugendlichen verteilt. Jeder konnte ein Blatt abreißen mit der Maßgabe, seine Sünden darauf schreiben. Danach wurden die Blätter eingesammelt und in ein aufgestelltes Klobecken geworfen. Dann ertönte ganz dramatisch über Lautsprecher eine Wasserspülung.“
Sollte damit demonstriert werden, auf welch problemlose Weise man sich seiner Sünden entledigt? Ins Klo und weggespült. (Eine neue Art der Sündenvergebung?)
Seite 8: „Mitten in Kassel - am Königsplatz - feiern wir gemeinsam Jesus ... Es wartet jeden Tag ein neuer, attraktiver Cocktail voller Highlights auf euch....(nach Aufzählung einiger Personen heißt es dann)....sie heizen uns musikalisch ein. Zieht euch warm an! Es wird heiß zugehen.“-
Hier noch einige weitere Beispiele für den heutigen verweltlichten "Neo-Evangelikalismus":
„Du bist mit dabei, wenn die neusten Hits geboren werden. Und du kannst erleben, wie Jesus dich berührt - mit Liedern..“.
Seite9
Gebets-Festival.
„Kurze deutliche Inputs ... sowie vor allem die direkte Begegnung mit Jesus werden für eine spannende Zeit sorgen.“
„Schwimmbad-Festival“
„Crazy Music und cooler Talk, nasse Action und krasse Effekte ... ohne daß du nasse Füße bekommst - also, pack die Badehose ein!"
„Laugh-Parade“ Das Festival für alle, die es lieben zu lachen! „Wer lacht, öffnet seine Seele und wer sich öffnet, der hört, was Gott sagen will! ... Dabei sind: Jesus Christus und ..." (es folgt eine Reihe weiterer Namen)
"Die Dance-und HipHop-Party mit Jesus im Mittelpunkt! Mit Jesus Party machen, sich von ihm begeistern lassen: Dieses Festival bringt dich in Bewegung. Heiße Beats und fette Styles sorgen für den passenden Rahmen. ´Jesus first` heißt: Jesus bestimmt den Groove dieser Party und lädt dich ein ... zu einem Gesamtprogramm, das Lust macht, Jesus zu entdecken und andere Menschen zu Gottes himmlischer Party einzuladen! Mit dabei sind Gäste und Mitwirkende, die sich von Jesus den Takt geben lassen.“
„.....und...nachts geht´s weiter.... Wenn es Nacht wird, ist mit Christival noch lange nicht Schluß. Mit ´Stille Nacht`, ´Schrille Nacht` und ´Heilige Nacht` legen wir die Nachtschicht ein ... Das ultimative Angebot: ... Nachtschwimmen, Party bis zum Abwinken - lassen jede Nacht zum unvergesslichen Erlebnis werden.“
Bei diesem „Angebot“ - und es könnten noch weitere ähnliche Beispiele genannt werden - bleibt einem bibeltreuen Christen wahrlich die Spucke weg. Der Theologe und Autor Lothar Gassmann spricht in seiner Analyse dieses Programmangebots an manchen Punkten sogar von "Blasphemie".[1] Hier kann man nur für die Veranstalter beten, der HERR möge das „fremde Feuer auf dem Altar löschen“ und die Augen öffnen, damit sie den fremden Agenten erkennen.
Denn es ist unübersehbar: Auch das Christival-Programm trug den Zersetzungskeim des fremdem Agenten in sich. Das zeigt sich überdeutlich in dem kumpelhaften und herabwürdigenden Sprachstil gegenüber der Person des HERRN und Heilands Jesus Christus. Programm und Texte machen betroffen, denn das Skandalon des Kreuzes von Golgatha ist nicht mehr zu erkennen.
Wer die vorangegangenen Kapitel zur Kenntnis genommen und noch nicht erkannt hat, aus welcher Richtung „der Wind weht,“ wird spätestens nach dem Kapitel Abschied vom Christentum wissen, wie weit der fremde Agent seinem Ziel nahe gekommen ist.
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7.) Christentum als Erlebnis- und
Spaßreligion
So erlebten es seinerzeit 60 Studenten der baptistischen theologischen Ausbildungsstätte in Irpen (Ukraine), als sie fassungslos in den Fernseher schauten. Das Programm: Christliches Jugendtreffen „Christival Dresden“. Auch damals schon (1996): zu hämmerndem Techno-Rhythmus, eingerahmt von einer Truppe wild tanzender Go-go-Girls sprangen die Musiker chaotisch auf der Bühne herum und skandierten immer wieder ,,Jesus is here!" (Jesus ist hier!). Für die jungen ukrainischen Gläubigen, für die die Nachfolge Christi eher Leid und Entbehrung bedeutet, war die Video-Vorfüh-rung ein Schock.
TOPIC 12/1996 berichtet: Da präsentierte in Berlin eine Koalition aus 11 Gruppen und Gemeinden (mit dabei: Campus für Christus, CVJM, Mission-Center, ERF Berlin, Neues Leben TV etc.) eine christliche Show mit Namen ,,Mitte live". Offeriert wurde ein 90-minütiger Abend mit künstlichem Nebel (Rauch(!), Akrobatik, internationale Folklore, flotte Sprüche und eine etwa zehn Minuten dauernde Kurzandacht. ,,Unaufdringliche Unterhaltung, gespickt mit christlicher Botschaft. Häppchenweise portioniert, damit sich keiner verschluckt", kommentierte ein Beobachter für den evangelischen Nachrichtendienst ,,idea". Mit diesem frommen Happening wollten die Veranstalter in einer entchristlichten Umgebung für die Sache Jesu werben.
Mittlerweile zieht ein ganzes Heer von Kabarettisten, Jongleuren, Clowns, Pantomimen, Tänzern, Theaterleuten, Show-Magiern, Puppenspielern, Aktionskünstlern und natürlich Musikern durch die christliche Szene, um neuen Wind (oder fremdes Feuer) in die Gottesdienste und Veranstaltungen zu bringen. Dem Evangelium Fernstehende sollen mit dieser Masche angesprochen werden, um sie so für ein Leben mit Jesus Christus zu gewinnen. Eine wachsende Zahl vor allem älterer Christen fragt sich jedoch mittlerweile, ob durch diese Art und Weise nicht der Zeitgeist massiv ins Christentum Einzug gehalten hat.
Stephan Holthaus ist dieser Frage nachgegangen und hielt einen bemerkenswerten Vortrag zum Thema ,,Erlebnisorientiertes Christsein heute - Der Einfluß der postmodernen Erlebnisgesellschaft auf die christliche Gemeinde". Sein Ergebnis: In den großen Kirchen ist die christliche Botschaft durch falsche theologische Lehren und Akzente (Marien- und Heiligenverehrung, Feminismus etc.) schon längst geschwächt. Die Aufgabe der Christen ist es und wird es immer sein, das Evangelium von Kreuz und Auferstehung im Sinne der Heiligen Schrift unverfälscht in Wort und Tat weiterzugeben. Dr. Holthaus formulierte es in seinem Vortrag so:
,,Die Botschaft vom Kreuz ist ein Skandalon. Unsere missionarischen Strategien dürfen auf keinen Fall dahin führen, daß wir ein sanftes und angenehmes und damit verfälschtes Evangelium vertreten.“
Genau das ist aber der heutige Trend im christlichen Lager. Und wer steht im Hintergrund und triumphiert wegen seines Sieges?- Siehst du ihn, hast du ihn erkannt - den fremden Agenten?
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[1] L. Gassmann, "CHRISTIVAL - wohin?", in: Mitternachtsruf Nr. 8/2002.
So weit der Ausschnitt aus DER FREMDE AGENT von Erich Brüning.
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-- Mit herzlichen Segenswünschen
Dr. Lothar Gassmann
Aus Liebe zu Gottes Wort... |
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Bernhard
Hat sich im Forum eingelebt

Switzerland
88 Posts |
Erstellt am - 14/04/2008 : 18:23:50
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Ich habe dieses Buch gelesen mit dem Titel "der fremde Agent". Ich kann es jedem empfehlen!! Nun aus geistlicher Sicht ist dieser Agent tatsächlich sehr eifrig am Werk. John Todd einer der höchsten Hexer und Diener der Freimaurer hatte in seinem kurzen Leben als Evangelist die Tücken der Freimaurer aufgedeckt. Er war zuständig für Millionenbeträge die er z. B. an charismatische Gemeinden auszahlte, damit diese den christlichen Roch-Lobpreis auf der Welt verbreiten konnten. Die Freimaurer haben schon vor vielen Jahren entdeckt, dass die charismatische Bewegung ein dankbares Opfer ist, das man als Werkzeug Satans sehr gut benutzen kann. Auch dieses Christival-Zeugs stinkt geradezu nach Schwärmerei. Die Charismatiker heute sind sozusagen der Kitt, mit dem man die Ökumene fördert. Zu allen Zeiten hat Satan Schwärmer erweckt. Heute habe ich in einem Buch gelesen, als Luther damals die Reformation einleitete, waren sofort Schwärmer am Werk, die Luther stark bedrängten! Sie traten schon damals mit ihrem typischen Muster des Hochmuts auf. Grossartig verkündeten sie Luther,"der Herr persönlich hat mir gesagt". Im Namen Gottes wolten sie das Werk Luthers weiterführen, jedoch nach dem Sinn des "fremden Agenten".. Diese Schwärmer von damals hatten es tatsächlich fertig gebracht, dass sie Menschen verführen konnten, ihre Bibeln zu verbrennen. Dazu riefen sie: Mehr Geist. Mehr Geist. Am wärmenden Bibelfeuer wurde dann gerufen: Der Buchstaben tötet, verbrennt eure Bibel! Was für Irrlehrer. So geschieht es heute. Je länger je mehr Schwärmer verseuchen die Organisationen der Gläubigen. Zauberei, Okkultismus und Esotherik ist in den Kirchen salonfähig geworden. Bereits werden in Freikirchen erotische Fotos zur Schau gestellt.
Dieser Lothar Gassmann ist ein sehr guter Beobachter. Für mich ist das einer der besten Wächter in unseren Kreisen! |
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Brigitte
Lebt im Forum
 
Germany
159 Posts |
Erstellt am - 14/04/2008 : 18:52:25
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| Die Freimaurer stecken hinter vielen Bereichen, in denen man sie nicht vermutet. Mir viel mal im Zusammenhang mit dem BFP und den Freimaurern ein Traktat in die Hände. Den BPP und die anderen Bundesleitungen der Freikirchen betrachte ich heute als reine Wirtschaftsunternehmen. Okkultismus und Esoterik findet man gerade im charismatischen /pfingstlerischen Bereichen wieder. Nur halten die Leute das leider für den Heiligen Geist, weil sie alles ungeprüft übernehmen und sich wenig oder gar nicht informieren. Nach links und rechts wird nicht gesehen. Ich selbst lese sehr viel weltliche und christliche Zeitschriften und Bücher die hinterfragen. Zur Auferbauung habe ich die Bibel. In der Jugend der Gemeinde (bekam ich am Rande mit) schien bzw. scheint es nur um Message - Parties ect. zu gehen. Lehre? Fehlanzeige - nur oberflächlich. Mich wundert es dann auch nicht, das auch die nicht hinterfragen, wenn etwas seltsam erscheint. Der Jugendpastor, der so handelt und den Jugendlichen Erlebnisse bietet, ist beliebt. Der Generationenkonflikt, der so entsteht, wird unter den Tisch gekehrt. Bei sog. Events findet man die Jugendlichen wieder, aber im alltäglichen Gemeindeleben kaum und erst recht nicht in den sog. Gemeindestunden. Wenn also jemand ausgeschlossen wird, bekommen sie kaum etwas mit. Der Jugendpastor sagt dann etwas von Dämonen und das ist dann OK. Wen wundert es dann noch, wenn das Christival von den Freimauerern unterwandert wird? |
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rolf40
Lebt im Forum
 
Germany
176 Posts |
Erstellt am - 15/04/2008 : 17:42:11
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Folgende mail bekam ich in dieser Sache gerade von Lothar Gassmann:
Jesus sprach: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie. Markus 10,14.16
Liebe Brüder!
Der Wald scheint sich zu lichten. Ein cleveres Ehepaar hat meine eMail bzgl. der Christival-Werbung als Anstoß für weitere Recherchen genommen (übrigens: gestern habe ich "Christivival" geschrieben, und im Anhang noch "Scrolls" statt "Skull" - Schädel - entschuldigt bitte). Sie schrieben mir:
"Lieber Gottfried,
eine der Ursachen für diesen gefährlichen Unsinn ist schnell gefunden. Schau doch mal auf der Christival-Seite ins Impressum. Dort findest Du als Verantwortlichen für Grafik und Programmierung einen Michael Geißler mit einen Link zu seiner "Firma" soulstyled.de Mediendesign. Unter der Rubrik "Über mich" erfährt der geneigte Leser dann, dass der junge Mann begeisterter Anhänger des Internet-Spiels "World of Warcraft" ist, das sich in einer Welt der Geister, Magier, Hexen, Zauberer, Dämonen und was es sonst noch so an unsauberen Mächten gibt, bewegt. Schau mal auf Wikipedia, was die über das Spiel schreiben. Seine "soulstyle" Philosophie ist denn auch bar jedes auch nur christlichen Anstrichs.
Weiter unten im Impressum der Christival-Seite heißt es:
Einige grafische Gestaltungselemente wurden uns freundlicherweise von der Kommunikationsagentur jungepartner zur Verfügung gestellt.
Jungepartner hat anscheinend die Bilder rechts von den verdeckten Zeichnungen geliefert, also die klaren Bilder, den Gitarristen, die klatschenden Hände, die Jugendlichen im Gras, usw. Das sieht man auf deren Seite unter "(Groß-)Veranstaltungen". Ich gehe davon aus, dass der Herr Geißler die harmlosen Bilder der Kommunikationsagentur genommen hat und mit seinen Schmierereien verziert hat."
Wer über "Suchbegriff eingeben" die Internetspiele "World of Warcraft" sucht, findet eine ganze Latte von Links, die alle diesen "Hexentanzplatz" zeigen, auf dem sich Geister und Dämonen tummeln. Es bedarf, wie meine Informanten schreiben, keiner Phantasie, um sich vorzustellen, in welcher Gedankenwelt der Christival-Designer zu Hause ist. Jedenfalls scheint damit die Herkunft der irren Bildzusätze wohl geklärt zu sein, bleibt noch die Frage: Wer ist für diesen Bild-Terror verantwortlich? Sind es die Christival-Manager, gibt es unter ihnen Maurer, denen diese hirnrissigen Darstellungen ganz recht sind, und die sich mit den Fratzen und Andeutungen über den Trend verständigen?
Ein im Politischen beheimateter eMail-Empfänger verstieg sich in seiner Wut zu der Etikettierung: "... Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass, wer auf solche Ideen kommt wie dieser Mann, im Kopf irgendwie krank sein muss. ...Wenn der Autor das aus einer etwaigen Senilität schreibt, weil er mit der sich schnell verändernden Zeit einfach nicht mehr mitkommt, wäre es ihm nicht zu verdenken...." Der Mann scheint an einem wunden Punkt getroffen zu sein. Es soll sich um ein Mitglied einer "christlichen" Partei handeln.
Ich denke, Sie haben jetzt Möglichkeiten genug, sich im Blick auf die Hammer-Mail von gestern auf ihren von ihrem Wahrheitsgehalt zu überzeugen.
Mit brüderlichem Gruß Gottfried Meskemper
Aus Liebe zu Gottes Wort... |
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Goofy
Lebt im Forum
 
Switzerland
194 Posts |
Erstellt am - 18/04/2008 : 10:24:29
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Lässt sich irgendwie verifizieren, ob das auch tatsächlich stimmt, was Bruder Meskemper da geschrieben hat? - Kann man die Pics und PDF's irgendwo einsehen?`
Ich habe zumindest soeben versucht nachzuvollziehen, was da mit dem Christival-Logo passieren soll (Ausdruck als PDF-Datei etc. wie oben beschrieben). Sorry: Ich kann keine Freimauerzeichen erkennen. Das Christival-Logo entfällt zwar, aber ich nehme mal an, das hat mit dem Web-Design-technischen Aufbau der Seite zu tun (also dem programmierermässigen Aufbau der Seite). So, wie ich das sehe, wurde das Logo einfach über ein dahinterliegendes JPG gelegt, deshalb entfällt es beim Ausdruck. Hinter dem Logo liegt ein Bild eines stilisierten Kleckses, in dem Röm 8.38-39 abgebildet ist. Und dieser Bibelvers ist doch wohl kaum freimaurerisch - oder irre ich mich da?
Ich frage mal etwas provokant nach: Kann es sein, dass Bruder Meskemper hier "Hexen sieht, wo er partout Hexen sehen WILL"? - ICH zumindest konnte im Selbstversuch nicht nachvollziehen, was hier an "Zirkeln / ominösen Fratzen / Zylindern" etc. zu sehen sein soll.
Goofy
P.S.: Ich bin nun wirklich kein Fan von "World of Warcraft". Aber jemanden, der dieses Spiel halt gerne spielt, gleich als Okkultisten und Freimaurer zu stempeln, erscheint mir persönlich etwas weit hergeholt. Das Spiel findet in einer typischen Fantasy-Welt statt - klar. Und darüber, ob Christen sich mit Fantasy auseinandersetzen dürfen, herrschen sicher geteilte Meinungen. Aber ich gebe zu bedenken: Nicht jeder, der sich gerne "TATORT" oder "DERRICK" anschaut, ist deshalb ein Mörder. Nicht jeder, der Western guckt, ist deshalb ein schiesswütiger Cowboy, und nicht jeder, der auf Fantasy-Literatur, -Verfilmungen oder -Spiele steht, ist deshalb ein Okkultist.
P.P.S.: Und nur, um etwaigen Mutmassungen zuvor zu kommen - Mir geht es auch in keiner Weise um eine Verteidigung des Christivals. Ich kenne die Veranstaltung nicht näher und kann deshalb auch keine Stellung zu ihr beziehen. Ich frage mich nur, ob hier nicht wiedermal von liebmeinden Christen per E-mail irgendwelche Gerüchte über "okkulte Unterwanderung" verbreitet wird wie schon so oft (Stichwort "Proctor & Gamble" / "Joanne K. Rowling hat sich als Satanistin geoutet" etc.) |
Edited by - Goofy on 18/04/2008 10:34:17 |
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picasso
Administrator
   
1230 Posts |
Erstellt am - 18/04/2008 : 10:43:35
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Zitat: (Stichwort "Proctor & Gamble" /
könnte es sein, dass es protector hiess  |
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Goofy
Lebt im Forum
 
Switzerland
194 Posts |
Erstellt am - 18/04/2008 : 11:21:37
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Nein, nicht Protector. Aber auch nicht ProctOr, sondern ProctEr. *grins*
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picasso
Administrator
   
1230 Posts |
Erstellt am - 18/04/2008 : 11:47:41
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irgendwie, ich weiss nicht weshalb,war in meinem hinterstübchen immer das wort "protector" villeicht auch, weil es in google so steht? Protector & Gamble
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Edited by - picasso on 18/04/2008 11:49:43 |
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