Geistlicher Missbrauch Schweiz
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rolf40
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Germany
176 Posts

Erstellt am - 09/04/2008 :  16:16:58  Profil anzeigen  Visit rolf40's Homepage Private Nachricht an rolf40 senden  Mit Zitat antworten
Wort und Geist eröffnet erste Gemeinde in der Schweiz





http://www.wortundgeist.de/index.php?option=com_content&task=view&id=180&Itemid=385&lang=de



Nun ist es amtlich. W+G hat die erste Gemeinde in der Schweiz, nämlich in Landquart eröffnet. Verantwortlich scheint Mark Irvin zu sein. Über die Hintergründe, um welchen Ursprung es sich genau handelt, ist noch nichts bekannt.

Herzliche Grüße

Rolf

Aus Liebe zu Gottes Wort...

Brigitte
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Germany
159 Posts

Erstellt am - 09/04/2008 :  21:41:17  Show Profile Private Nachricht an Brigitte senden  Reply with Quote
Die Erweiterung auf der Homepage fehlt noch bei denen. Im Ruhrgebiet sind die voll im Trend. Siehe Navigation rechts: Spenden leicht gemacht mit PayPal. Ob ich denen mal meine Kontonummer schicke? Überweisen dürfen die bei mir auch
http://www.wortundgeist-ruhrgebiet.de/

Edited by - Brigitte on 09/04/2008 21:44:19
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rolf40
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Germany
176 Posts

Erstellt am - 09/04/2008 :  23:34:56  Show Profile  Visit rolf40's Homepage Private Nachricht an rolf40 senden  Reply with Quote
In Köln ist man da inzwischen noch weiter. Da schreibt man sich inzwischen die Bibel selbst.




Michael Trenkel schreibt die Bibel neu




Nichts Neues unter der Sonne, heißt ein altes Sprichwort. Was die Zeugen Jehovas, die Mormonen, die Anthroposophie oder auch Neuoffenbarer wie Jakob Loorbeer und Spiritisten wie Johannes Greber längst erkannt haben, findet nun auch bei Wort und Geist statt.

Sie alle haben eines gemeinsam: Sie erklrären ihre eigenen Phantasien zu Gottes Wort. Weil in der Bibel aber nichts davon zu finden ist, schreibt man sie einfach um. Er nennt das dann: Licht für die dunklen Stellen der Bibel!
so auch Herr Trenkel, der wie nachfolgend zu lesen ist, Bibelpassagen einfach im sinne von Wort und geist interpretiert und das Ganze schlicht "Übersetzung" nennt.

So wird der Text jedenfalls angepriesen:

Gott geißelt jeden Sohn den er aufnimmt...(?) mit Übersetzung von Hebr 12,1-15 - von Michael Trenkel (10-2007)



http://www.wortundgeist-koeln.de/index.php?option=com_content&task=view&id=25&Itemid=51




LICHT für die dunklen Stellen der Bibel!



Kurzauslegungen zum Neuen Bund
Michael Trenkel - 2007
1
Der Unterschied zwischen Strafe und Erziehung Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…? (Hebr 12,6) Die Strafe lag auf ihm, auf dass wir Frieden hätten. Wegen des Vergehens seines Volkes hat IHN die Strafe getroffen. Jes 53,5+8 Während das Alte Testament an vielen Stellen von der „Strafe“, bzw. dem „Strafen“, spricht, finden wir im griechischen Grundtext des Neuen Testament interessanter Weise nur drei Stellen an denen im eigentlichen Sinne des Wortes von „Strafe“ die Rede ist – zwei davon auf Basis des griechischen Wortes kolasis: Matth.25,46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe... 1Joh 4,17f Dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichtes. Denn Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Strafe und Furcht haben also offensichtlich einen engen Zusammenhang; Die Bibel zeigt uns einige der üblichen Folgen, so z.B. das „In Schrecken versetzt sein“ oder das „Davonlaufen wollen“ vor den Konsequenzen des falschen Handelns – der Strafe.

Diese bringt nämlich i.d.R. als Folge (körperliche) Züchtigung, Leid und Schmerz mit sich, die laut der Schrift insbesondere demjenigen droht, der das Gesetz Gottes übertritt. 1Joh 4,17f (s.o.) ist hierfür in Bezug auf den „Tag des Gerichtes“ beispielhaft. Nur in Hebr 10,29 wird für „Strafe“ noch ein anderes Wort (timoria) mit inhaltlich fast gleicher Bedeutung verwand: " Wie viel schlimmere Strafe wird verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt". In beiden Fällen ist aber wichtig festzuhalten, dass Strafe im Sinne von Vergeltung (wie sie obige Grundtextwörter beinhalten) im NT ausschließlich auf das Endgericht bezogen ist! Gott bestraft in der Heilszeit des Neuen Bundes nicht etwa „die kleinen Sünden sofort“ und die „größeren“ später, sondern die Strafe liegt auf Christus – und nur, wer diese Versöhnung zur Zeit der Gnade nicht ergreift, wird im Endgericht seine entsprechende Vergeltungsstrafe erhalten; auch aus diesem Grund benutzt das NT den Begriff „Strafe“ sehr selten.

Gerade auch weil viele deutsche Bibel-Übersetzungen noch an anderen Stellen im NT das Wort „Strafe“ einsetzen, ist es sehr hilfreich zu erkennen, dass das Wort "Strafe" in obiger Bedeutung aber sonst an keiner weiteren Stelle vorkommt – und damit an allen anderen Stellen (wo man noch „Strafe“ übersetzte), ursprünglich nicht „Strafe“ gemeint war! Stattdessen findet sich dort in der Regel das Wort „Erziehung“, „Unterweisung“ (gr. paideia von paidion: das Kind) – selbst einer sprachlich recht unkundigen Person fällt hier wohl der gewaltige Bedeutungsunterschied auf! F.H. Baader übersetzt in seiner sehr eigenen Art (in der „Geschriebenen“) paideia mit „Erzüchtigung“, aus dem Hintergrund heraus, dass in diesem Wort sowohl „erziehen“, „aufziehen“ als auch „unterweisen“ und „zurechtweisen“ ihre Wurzel haben. Leider schwingt in seiner Wortschöpfung aber damit auch der deutlich strafbezogene Anteil des deutschen Wortes „Züchtigung“ mit, welcher dem Grundtextwort aber völlig fremd ist – nicht immer ist es also ratsam, ZU genau übersetzen zu wollen.
Paideia ist also eine umfassende Erziehung durch Tat und Unterweisung – ein „Aufziehen“ hin zur „vollen Mannesreife“.
Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…?

Ein weiteres Grundtextwort (elecho) welches inhaltlich dem obigen Wort ähnlich ist, wird im NT zudem in Richtung „Korrektur“, „Überzeugung“ und „Überführung“ (zurück zum göttlichen Willen) verwandt; aber auch hier ist die Übersetzung mit „Strafe“ inhaltlich völlig falsch. Ein Beispiel in welchem sogar beide Wörter vorkommen (und wo oft mehr wie tendenziös übersetzt wurde) ist Hebr 12,5: Mein Sohn, achte nicht gering des Herrn Züchtigung, und ermatte nicht, wenn du von ihm gestraft wirst! (Elberfelder) Genau übersetzt, müsste dieser Vers hingegen wie folgt lauten: Mein Sohn, schätze die Erziehung (paideia) des Herrn nicht gering, und werde nicht mutlos, wenn er dich überführt (elecho)! Hier geht es also nicht im Entferntesten um Strafe oder gar Vergeltung, sondern um eine göttliche Form der Erziehung durch innere Überführung auf Basis von Liebe! Noch „trauriger“ sind die Übersetzungsresultate des folgenden Verses 6 im 12. Kapitel des Hebräerbriefes.

Im Rückblick war es tatsächlich die krasse Diskrepanz des Grundtextes mit sämtlichen mir vorliegenden deutschen Übersetzungen dieses Kapitels, welche mich 1999 veranlasste, den gesamten Hebräerbrief ohne traditionelle Altlasten noch einmal neu zu übersetzen (auf Wunsch bei mir erhältlich). Denn neben obigen exegetischen Fehlern kommt hier zudem noch eine scheinbar völlige Unkenntnis des jüdischen Sprachgebrauches hinzu. Das hier verwandte (seltene) griechische Wort mastigoo wird daher meist auch als „strafen“ übersetzt, was aber völlig falsch ist, denn eigentlich bedeutet es „geißeln“, was vom gr. Hintergrund her zwar auch unverständlich scheint, vom hebräischen Hintergrund aber völlig verständlich ist, denn die BESCHNEIDUNG eines Neugeborenen wurde im Judentum umgangssprachlich auch mit dem Wort „geißeln“ beschrieben (dieses Wort heißt nämlich inhaltlich lediglich: „mit einem scharfen/spitzen Gegenstand stechen, schneiden“; vgl. auch: Strack/Billerbeck, Aus Talmud und Midrasch, Bd. 3, S. 628 u. 747)

Auch hier in Hebr 12,6 wird nun Bezug auf die jüdische Beschneidung genommen, die zur AUFNAHME ins Volk Gottes führte – denn auch an dieser Stelle geht es um AUFNAHME - als Sohn! Die hier gemeinte „Beschneidung“ ist aber die des Fleisches, die Trennung von Geist und Seele, nachzulesen in Kol 2,11! Daraus ergibt sich folgende Übersetzung: Denn wen der Herr liebt, den erzieht (paideia) er; er beschneidet* (mastigoo) aber jeden Sohn, den er aufnimmt. (*vgl. Kol 2,11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus.) Der Grund warum der Schreiber des Hebräerbriefes wohl hier nicht direkt das Wort „Beschneidung“ wählte, liegt zum einen, wie schon erwähnt, in der Tatsache, dass die damaligen Hörer – im Gegensatz zu uns – wussten, was mit dem Synonym gemeint ist und zudem, dass der Schreiber hier ein bewusstes Wortspiel zu Kap 11,36 (Geißelungen!) und 37 als Vergleich anstellt:
Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…?

Unsere Glaubensväter wurden durch reale Geißelungen versucht – und hielten stand, wie viel mehr werden wir jetzt nicht mutlos werden, da die LIEBE uns nur zum Besten „geißelt“! In welch einem klaren Licht des Evangeliums nun plötzlich diese scheinbar „dunklen“ Verse aufleuchten! Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren geradezu in den Hebräerbrief „verliebt“. Während er mir früher teils widersprüchlich und unverständlich vorkam, merkte ich bei der Neuübersetzung immer mehr, wie brillant er die Wahrheiten des Neuen Bundes und unsere Gottessohnschaft in Christus aufschließt. Daher zum Abschluss dieser Kurzauslegung hier noch die Übersetzung der ersten 15 Verse des 12. Kapitels:

Hebr 12,1 Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Zuschauerwolke von Zeugen um uns haben, jede Belastung und die uns leicht umstrickende Zielverfehlung ablegen und mit Ausdauerkraft in dem vor uns liegenden Wettlauf laufen, 2 indem wir hinauf-wegsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der aufgrund der vor ihm bereitliegenden Freude die momentane Schande nicht achtete und so das Kreuz erduldete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. 3 Denn schaut auf den, der gegen sich solch großen Widerspruch von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet! 4 Ihr musstet im Kampf gegen die Macht der Sünde noch nicht bis aufs Äußerste (Blut) widerstehen 5 und habt die Ermutigung vergessen, die zu euch als zu Söhnen spricht: »Mein Sohn, schätze die Erziehung des Herrn nicht gering, und werde nicht mutlos, wenn er dich überführt! 6 Denn wen der Herr liebt, den erzieht er; er beschneidet* aber jeden Sohn, den er aufnimmt. (*vgl. Kol 2,11: Trennung von Geist und Seele!!!) 7 Was ihr dabei erduldet, dient also mit zur Erziehung: Gott behandelt euch als Söhne. Denn ist das ein Sohn, den der Vater nicht erzieht? 8 Wenn ihr aber ohne Erziehung seid, deren alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr Vaterlose und nicht Söhne. 9 Zudem hatten wir auch unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten sie sogar. Sollen wir uns da nicht besser dem (gütigen) Vater der Geister unterordnen und so leben? 10 Denn sie erzogen uns zwar für wenige Tage, (und zwar) nach ihrem Gutdünken, er aber nur zu unserem Nutzen, damit wir beständig an seiner Heiligkeit Anteil haben. 11 Die Erziehung wirkt auf uns zwar im Moment weniger als Freude, sondern mehr als Traurigkeit; doch sie bewirkt in denen, die durch sie trainiert sind, als Frucht völlige Ganzheit in der Gerechtigkeit Gottes. 12 Darum »richtet die erschlafften Hände und die gelähmten Knie wieder auf«,
Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…?
13 und »schafft eine gerade Laufbahn für eure Füße!«, damit das Gelähmte nicht vom Kurs abkommt, sondern vielmehr geheilt wird. (WIE? siehe V15!) 14 Strebt nach dem Frieden mit allen und lebt im Stand des Geheiligtseins, ohne diese (beiden) niemand den Herrn erkennen wird; 15 indem ihr darauf achtet, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide (durch Glauben), und dass als Folge nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprießt und euch zur Last wird und durch sie viele verunreinigt werden

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rolf40
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Erstellt am - 09/04/2008 :  23:36:47  Show Profile  Visit rolf40's Homepage Private Nachricht an rolf40 senden  Reply with Quote
Zitat:
Original von rolf40

In Köln ist man da inzwischen noch weiter. Da schreibt man sich inzwischen die Bibel selbst.




Michael Trenkel schreibt die Bibel neu




Nichts Neues unter der Sonne, heißt ein altes Sprichwort. Was die Zeugen Jehovas, die Mormonen, die Anthroposophie oder auch Neuoffenbarer wie Jakob Loorbeer und Spiritisten wie Johannes Greber längst erkannt haben, findet nun auch bei Wort und Geist statt.

Sie alle haben eines gemeinsam: Sie erklrären ihre eigenen Phantasien zu Gottes Wort. Weil in der Bibel aber nichts davon zu finden ist, schreibt man sie einfach um. Er nennt das dann: Licht für die dunklen Stellen der Bibel!
so auch Herr Trenkel, der wie nachfolgend zu lesen ist, Bibelpassagen einfach im sinne von Wort und geist interpretiert und das Ganze schlicht "Übersetzung" nennt.

So wird der Text jedenfalls angepriesen:

Gott geißelt jeden Sohn den er aufnimmt...(?) mit Übersetzung von Hebr 12,1-15 - von Michael Trenkel (10-2007)



http://www.wortundgeist-koeln.de/index.php?option=com_content&task=view&id=25&Itemid=51




LICHT für die dunklen Stellen der Bibel!



Kurzauslegungen zum Neuen Bund
Michael Trenkel - 2007
1
Der Unterschied zwischen Strafe und Erziehung Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…? (Hebr 12,6) Die Strafe lag auf ihm, auf dass wir Frieden hätten. Wegen des Vergehens seines Volkes hat IHN die Strafe getroffen. Jes 53,5+8 Während das Alte Testament an vielen Stellen von der „Strafe“, bzw. dem „Strafen“, spricht, finden wir im griechischen Grundtext des Neuen Testament interessanter Weise nur drei Stellen an denen im eigentlichen Sinne des Wortes von „Strafe“ die Rede ist – zwei davon auf Basis des griechischen Wortes kolasis: Matth.25,46 Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe... 1Joh 4,17f Dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichtes. Denn Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Strafe und Furcht haben also offensichtlich einen engen Zusammenhang; Die Bibel zeigt uns einige der üblichen Folgen, so z.B. das „In Schrecken versetzt sein“ oder das „Davonlaufen wollen“ vor den Konsequenzen des falschen Handelns – der Strafe.

Diese bringt nämlich i.d.R. als Folge (körperliche) Züchtigung, Leid und Schmerz mit sich, die laut der Schrift insbesondere demjenigen droht, der das Gesetz Gottes übertritt. 1Joh 4,17f (s.o.) ist hierfür in Bezug auf den „Tag des Gerichtes“ beispielhaft. Nur in Hebr 10,29 wird für „Strafe“ noch ein anderes Wort (timoria) mit inhaltlich fast gleicher Bedeutung verwand: " Wie viel schlimmere Strafe wird verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt". In beiden Fällen ist aber wichtig festzuhalten, dass Strafe im Sinne von Vergeltung (wie sie obige Grundtextwörter beinhalten) im NT ausschließlich auf das Endgericht bezogen ist! Gott bestraft in der Heilszeit des Neuen Bundes nicht etwa „die kleinen Sünden sofort“ und die „größeren“ später, sondern die Strafe liegt auf Christus – und nur, wer diese Versöhnung zur Zeit der Gnade nicht ergreift, wird im Endgericht seine entsprechende Vergeltungsstrafe erhalten; auch aus diesem Grund benutzt das NT den Begriff „Strafe“ sehr selten.

Gerade auch weil viele deutsche Bibel-Übersetzungen noch an anderen Stellen im NT das Wort „Strafe“ einsetzen, ist es sehr hilfreich zu erkennen, dass das Wort "Strafe" in obiger Bedeutung aber sonst an keiner weiteren Stelle vorkommt – und damit an allen anderen Stellen (wo man noch „Strafe“ übersetzte), ursprünglich nicht „Strafe“ gemeint war! Stattdessen findet sich dort in der Regel das Wort „Erziehung“, „Unterweisung“ (gr. paideia von paidion: das Kind) – selbst einer sprachlich recht unkundigen Person fällt hier wohl der gewaltige Bedeutungsunterschied auf! F.H. Baader übersetzt in seiner sehr eigenen Art (in der „Geschriebenen“) paideia mit „Erzüchtigung“, aus dem Hintergrund heraus, dass in diesem Wort sowohl „erziehen“, „aufziehen“ als auch „unterweisen“ und „zurechtweisen“ ihre Wurzel haben. Leider schwingt in seiner Wortschöpfung aber damit auch der deutlich strafbezogene Anteil des deutschen Wortes „Züchtigung“ mit, welcher dem Grundtextwort aber völlig fremd ist – nicht immer ist es also ratsam, ZU genau übersetzen zu wollen.
Paideia ist also eine umfassende Erziehung durch Tat und Unterweisung – ein „Aufziehen“ hin zur „vollen Mannesreife“.
Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…?

Ein weiteres Grundtextwort (elecho) welches inhaltlich dem obigen Wort ähnlich ist, wird im NT zudem in Richtung „Korrektur“, „Überzeugung“ und „Überführung“ (zurück zum göttlichen Willen) verwandt; aber auch hier ist die Übersetzung mit „Strafe“ inhaltlich völlig falsch. Ein Beispiel in welchem sogar beide Wörter vorkommen (und wo oft mehr wie tendenziös übersetzt wurde) ist Hebr 12,5: Mein Sohn, achte nicht gering des Herrn Züchtigung, und ermatte nicht, wenn du von ihm gestraft wirst! (Elberfelder) Genau übersetzt, müsste dieser Vers hingegen wie folgt lauten: Mein Sohn, schätze die Erziehung (paideia) des Herrn nicht gering, und werde nicht mutlos, wenn er dich überführt (elecho)! Hier geht es also nicht im Entferntesten um Strafe oder gar Vergeltung, sondern um eine göttliche Form der Erziehung durch innere Überführung auf Basis von Liebe! Noch „trauriger“ sind die Übersetzungsresultate des folgenden Verses 6 im 12. Kapitel des Hebräerbriefes.

Im Rückblick war es tatsächlich die krasse Diskrepanz des Grundtextes mit sämtlichen mir vorliegenden deutschen Übersetzungen dieses Kapitels, welche mich 1999 veranlasste, den gesamten Hebräerbrief ohne traditionelle Altlasten noch einmal neu zu übersetzen (auf Wunsch bei mir erhältlich). Denn neben obigen exegetischen Fehlern kommt hier zudem noch eine scheinbar völlige Unkenntnis des jüdischen Sprachgebrauches hinzu. Das hier verwandte (seltene) griechische Wort mastigoo wird daher meist auch als „strafen“ übersetzt, was aber völlig falsch ist, denn eigentlich bedeutet es „geißeln“, was vom gr. Hintergrund her zwar auch unverständlich scheint, vom hebräischen Hintergrund aber völlig verständlich ist, denn die BESCHNEIDUNG eines Neugeborenen wurde im Judentum umgangssprachlich auch mit dem Wort „geißeln“ beschrieben (dieses Wort heißt nämlich inhaltlich lediglich: „mit einem scharfen/spitzen Gegenstand stechen, schneiden“; vgl. auch: Strack/Billerbeck, Aus Talmud und Midrasch, Bd. 3, S. 628 u. 747)

Auch hier in Hebr 12,6 wird nun Bezug auf die jüdische Beschneidung genommen, die zur AUFNAHME ins Volk Gottes führte – denn auch an dieser Stelle geht es um AUFNAHME - als Sohn! Die hier gemeinte „Beschneidung“ ist aber die des Fleisches, die Trennung von Geist und Seele, nachzulesen in Kol 2,11! Daraus ergibt sich folgende Übersetzung: Denn wen der Herr liebt, den erzieht (paideia) er; er beschneidet* (mastigoo) aber jeden Sohn, den er aufnimmt. (*vgl. Kol 2,11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleischlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus.) Der Grund warum der Schreiber des Hebräerbriefes wohl hier nicht direkt das Wort „Beschneidung“ wählte, liegt zum einen, wie schon erwähnt, in der Tatsache, dass die damaligen Hörer – im Gegensatz zu uns – wussten, was mit dem Synonym gemeint ist und zudem, dass der Schreiber hier ein bewusstes Wortspiel zu Kap 11,36 (Geißelungen!) und 37 als Vergleich anstellt:
Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…?

Unsere Glaubensväter wurden durch reale Geißelungen versucht – und hielten stand, wie viel mehr werden wir jetzt nicht mutlos werden, da die LIEBE uns nur zum Besten „geißelt“! In welch einem klaren Licht des Evangeliums nun plötzlich diese scheinbar „dunklen“ Verse aufleuchten! Ich persönlich habe mich in den letzten Jahren geradezu in den Hebräerbrief „verliebt“. Während er mir früher teils widersprüchlich und unverständlich vorkam, merkte ich bei der Neuübersetzung immer mehr, wie brillant er die Wahrheiten des Neuen Bundes und unsere Gottessohnschaft in Christus aufschließt. Daher zum Abschluss dieser Kurzauslegung hier noch die Übersetzung der ersten 15 Verse des 12. Kapitels:

Hebr 12,1 Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Zuschauerwolke von Zeugen um uns haben, jede Belastung und die uns leicht umstrickende Zielverfehlung ablegen und mit Ausdauerkraft in dem vor uns liegenden Wettlauf laufen, 2 indem wir hinauf-wegsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der aufgrund der vor ihm bereitliegenden Freude die momentane Schande nicht achtete und so das Kreuz erduldete und sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. 3 Denn schaut auf den, der gegen sich solch großen Widerspruch von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet! 4 Ihr musstet im Kampf gegen die Macht der Sünde noch nicht bis aufs Äußerste (Blut) widerstehen 5 und habt die Ermutigung vergessen, die zu euch als zu Söhnen spricht: »Mein Sohn, schätze die Erziehung des Herrn nicht gering, und werde nicht mutlos, wenn er dich überführt! 6 Denn wen der Herr liebt, den erzieht er; er beschneidet* aber jeden Sohn, den er aufnimmt. (*vgl. Kol 2,11: Trennung von Geist und Seele!!!) 7 Was ihr dabei erduldet, dient also mit zur Erziehung: Gott behandelt euch als Söhne. Denn ist das ein Sohn, den der Vater nicht erzieht? 8 Wenn ihr aber ohne Erziehung seid, deren alle teilhaftig geworden sind, so seid ihr Vaterlose und nicht Söhne. 9 Zudem hatten wir auch unsere leiblichen Väter als Erzieher und scheuten sie sogar. Sollen wir uns da nicht besser dem (gütigen) Vater der Geister unterordnen und so leben? 10 Denn sie erzogen uns zwar für wenige Tage, (und zwar) nach ihrem Gutdünken, er aber nur zu unserem Nutzen, damit wir beständig an seiner Heiligkeit Anteil haben. 11 Die Erziehung wirkt auf uns zwar im Moment weniger als Freude, sondern mehr als Traurigkeit; doch sie bewirkt in denen, die durch sie trainiert sind, als Frucht völlige Ganzheit in der Gerechtigkeit Gottes. 12 Darum »richtet die erschlafften Hände und die gelähmten Knie wieder auf«,
Er geißelt jeden Sohn den er aufnimmt…?
13 und »schafft eine gerade Laufbahn für eure Füße!«, damit das Gelähmte nicht vom Kurs abkommt, sondern vielmehr geheilt wird. (WIE? siehe V15!) 14 Strebt nach dem Frieden mit allen und lebt im Stand des Geheiligtseins, ohne diese (beiden) niemand den Herrn erkennen wird; 15 indem ihr darauf achtet, daß nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide (durch Glauben), und dass als Folge nicht irgendeine Wurzel der Bitterkeit aufsprießt und euch zur Last wird und durch sie viele verunreinigt werden


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Goofy
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Erstellt am - 23/04/2008 :  14:48:50  Show Profile Private Nachricht an Goofy senden  Reply with Quote
Unter diesem Link (http://www.fffn.org/Schweiz.html) sind Predigten und Bilder von W+G Landquart einseh- bzw. einhörbar.

Goofy

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rolf40
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Erstellt am - 23/04/2008 :  15:27:39  Show Profile  Visit rolf40's Homepage Private Nachricht an rolf40 senden  Reply with Quote
Bei uns in Neumünster (ca 70km von mir) haben die jetzt angefangen, eine "Gemeinde" aufzubauen. von den dort ansässigen gemeinden hört man wie von überall, dass das Spaltung, Entzweiung und Hetze gegen alle anderen Kirchen und Gemeinden im Gange ist.

Wer so indoktriniert ist scheint wor nichts zurückzuschrecken, um seine eigenen Ziele zu erreichen. Wenn Ihr da in der Gegend seid, habe ich für euch drei Flyer bei www.cleansed.de unter "download" zum herunterladen, drucken und weitergeben hinterlegt. Jeder Pastor und jeder gemeindeleiter und Älteste sollte das bekommen und acht geben, was sich in seiner Umgebung tut.

Herzliche Grüße

Rolf

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Edited by - rolf40 on 23/04/2008 15:29:51
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